So läuft Ihr Projekt ab – Photovoltaik, Wärmepumpe und TripleSolar mit KÜPNIK
Eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe oder ein TripleSolar-System betrifft mehrere Gewerke gleichzeitig: Dach, Elektroinstallation, Heizung – und dazu Förderstelle und Netzbetreiber. Damit Sie in jeder Phase wissen, woran Sie sind, arbeiten wir nach einem festen Ablauf und bilden alle Schritte in einem digitalen Kundenportal ab. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, was zwischen Ihrer ersten Anfrage und der Inbetriebnahme passiert, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen und an welcher Stelle Sie verbindlich entscheiden.
Ihr Vertragspartner ist dabei immer die Küpper Gebäudetechnik GmbH. Sie übernimmt Projektleitung und Koordination und beauftragt die Fachbetriebe der KÜPNIK-Gruppe – Küpper Elektrotechnik GmbH, Küpper Seybold Dachtechnik GmbH und Küpper Steinbeck SHK-Technik GmbH – als Nachunternehmer. Sie schließen also einen Vertrag und haben einen Ansprechpartner für das gesamte Projekt.
Was Sie hier inhaltlich erwartet:
Der Ablauf auf einen Blick
1. Anfrage und Erstgespräch
2. Kostenvoranschlag und Kundenportal
3. Vor-Ort-Termin und Machbarkeitsprüfung
4. Detailplanung und Detailangebot
5. Beauftragung, Förderantrag und Netzanmeldung
6. Auftragsbestätigung, Installation und Inbetriebnahme
Häufige Fragen
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Der Ablauf auf einen Blick
Der Ablauf ist für Photovoltaik, Wärmepumpe und TripleSolar grundsätzlich gleich. Unterschiede gibt es vor allem in der Detailplanung und bei den Anträgen – darauf gehen wir in den einzelnen Schritten ein.
| Schritt | Was passiert | Portalphase |
| 1. Anfrage und Erstgespräch | Klärung erster technischer Fragen per Telefon oder WhatsApp | – |
| 2. Kostenvoranschlag | Kostenfreie Anlagenplanung mit Kostenaufstellung, Zugang zum Kundenportal | Angebotsphase |
| 3. Vor-Ort-Termin | Technische Machbarkeitsprüfung und Aufnahme aller Details | Installationsphase |
| 4. Detailplanung | Abstimmung aller Punkte, Statik bzw. Heizlastberechnung, Detailangebot | Installationsphase |
| 5. Beauftragung und Anträge | Förderantrag bei der KfW, Anfrage beim Netzbetreiber | Installationsphase |
| 6. Ausführung | Auftragsbestätigung nach Genehmigung, Installation, Inbetriebnahme, Dokumentation | Installationsphase mit FAQ |
Ein Vertrag, ein Ansprechpartner
Sechs Schritte von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme
Alle Unterlagen im Kundenportal
1. Anfrage und Erstgespräch
Sie erreichen uns über das Kontaktformular, per E-Mail, telefonisch oder über den Energiehaus-Check auf unserer Website. Kurz nach Ihrer Anfrage melden wir uns telefonisch oder per WhatsApp – je nachdem, was Ihnen lieber ist.
Im Erstgespräch klären wir, ob und in welcher Form Ihr Vorhaben grundsätzlich umsetzbar ist. Typische Fragen sind:
- Um welches Gebäude handelt es sich (Baujahr, Nutzung, Eigentumsverhältnisse)?
- Wie hoch ist Ihr bisheriger Strom- und Wärmeverbrauch?
- Welche Heizung ist vorhanden, und wie alt ist sie?
- Gibt es bereits eine PV-Anlage, einen Speicher, eine Wallbox oder ein E-Auto?
- Wie ist der Zustand des Daches, und steht dort in den nächsten Jahren eine Sanierung an?
- Welchen Zeitrahmen haben Sie sich vorgestellt?
Diese Fragen dienen nicht der Formalität: Wenn sich früh zeigt, dass zum Beispiel erst das Dach saniert oder der Zählerschrank erneuert werden muss, sprechen wir das direkt an. So vermeiden wir Planungen, die später nicht umsetzbar sind.
Rückmeldung per Telefon oder WhatsApp
Erste Einschätzung zur Machbarkeit
Frühzeitiger Hinweis auf Dach, Zählerschrank oder Heizung
2. Kostenvoranschlag und Kundenportal
Der kostenfreie Kostenvoranschlag
Auf Grundlage des Erstgesprächs erstellen wir Ihnen einen kostenfreien Kostenvoranschlag. Er wird mit der Planungssoftware Reonic erstellt und enthält deutlich mehr als eine Preisliste:
- Dachbelegung auf Basis von Luftbildern mit Modulanzahl und Anlagenleistung
- Komponenten wie Module, Wechselrichter, Speicher, Wärmepumpe oder Pufferspeicher
- Ertragssimulation mit monatlicher Stromproduktion auf Basis von Standort, Neigung und Ausrichtung
- Energiefluss Ihres Haushalts: Eigenverbrauch, Autarkiegrad, Anteile von Haushalt, Wärmepumpe und E-Auto
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über 20 Jahre im Vergleich mit und ohne Investition
- Berücksichtigte Förderungen, zum Beispiel die KfW-Heizungsförderung bei Wärmepumpen
- Offengelegte Planungsannahmen wie Strompreis, Preissteigerung und Einspeisevergütung
Wichtig: Simulationen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen sind Prognosen. Wetter, Strompreisentwicklung und Ihr tatsächliches Verbrauchsverhalten können zu Abweichungen führen. Deshalb legen wir die Annahmen offen, damit Sie die Berechnung nachvollziehen und bei Bedarf mit eigenen Werten vergleichen können. Auch Fördermittel berücksichtigen wir nur als voraussichtlichen Betrag – die Bewilligung liegt bei der Förderstelle.
Ihr Zugang zum Kundenportal – Angebotsphase
Zusammen mit dem Kostenvoranschlag erhalten Sie einen persönlichen Zugang zum Reonic-Kundenportal. Dort finden Sie Ihr Angebot jederzeit online, auch per QR-Code aus dem PDF. Über das Portal fragen wir außerdem Unterlagen bei Ihnen an, und Sie können Daten direkt hochladen – zum Beispiel Fotos von Zählerschrank und Heizungsraum oder Ihre letzte Verbrauchsabrechnung. Das spart Ihnen Wege und uns Rückfragen.
Wenn Sie sich für eine detaillierte technische Planung entscheiden, berechnen wir dafür eine Planungspauschale. Kommt es anschließend zum Auftrag, wird diese Pauschale vollständig mit dem Auftragsvolumen verrechnet.
Kostenvoranschlag kostenfrei
Simulation mit offengelegten Annahmen
Unterlagen bequem im Portal hochladen
Planungspauschale wird bei Auftrag verrechnet
3. Vor-Ort-Termin und Machbarkeitsprüfung
Entscheiden Sie sich für die Zusammenarbeit, kommen wir zu Ihnen. Der Kostenvoranschlag basiert auf Luftbildern und Ihren Angaben – vor Ort prüfen wir, ob die Planung so umsetzbar ist und was im Detail angepasst werden muss. Ab diesem Zeitpunkt wechselt Ihr Kundenportal in die Installationsphase.
Je nach Projekt sehen wir uns insbesondere folgende Punkte an:
Dach
- Dacheindeckung und Zustand
- Dachkonstruktion und Lastreserven
- Verschattung, Dachfenster, Kamine
- Gerüst und Zugänglichkeit
Elektro
- Zählerschrank und Hausanschluss
- Leitungswege für DC und AC
- Standort Wechselrichter und Speicher
- Anforderungen nach § 14a EnWG
Heizung
- Bestehende Heizungsanlage
- Heizflächen und Vorlauftemperaturen
- Aufstellort und Platzbedarf
- Warmwasserbereitung
Wenn sich dabei zeigt, dass zusätzliche Arbeiten nötig sind – etwa ein neuer Zählerschrank nach den Technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers –, besprechen wir das mit Ihnen und nehmen es transparent in die weitere Planung auf.
Prüfung vor Ort statt Annahmen
Dach, Elektro und Heizung im Blick
Portal wechselt in die Installationsphase
4. Detailplanung und Detailangebot
Nach dem Vor-Ort-Termin stimmen wir alle Punkte und Änderungen mit Ihnen ab. Welche Berechnungen dafür nötig sind, hängt von der Technik ab:
Photovoltaik: Statik und Montagesystem
Für die PV-Anlage prüfen wir, ob Dachkonstruktion und Eindeckung die zusätzlichen Lasten aus Modulen, Schnee und Wind aufnehmen können, und legen das Montagesystem mit Dachhaken, Schienen und Klemmen statisch aus. Außerdem planen wir die elektrische Seite: Modulverschaltung, Wechselrichter, gegebenenfalls Speicher sowie die Anpassungen am Zählerschrank. Mehr zur Montage lesen Sie in unserem Beitrag Wie montiert man PV-Module?
Wärmepumpe: Heizlastberechnung
Für die Wärmepumpe ermitteln wir die Heizlast Ihres Gebäudes. Sie gibt an, wie viel Wärmeleistung am kältesten Auslegungstag benötigt wird. Auf dieser Grundlage wählen wir die Leistung der Wärmepumpe, prüfen die vorhandenen Heizflächen und planen Pufferspeicher, Warmwasserbereitung und hydraulischen Abgleich. Eine zu groß oder zu klein ausgelegte Wärmepumpe arbeitet weniger effizient – deshalb ist dieser Schritt für einen wirtschaftlichen Betrieb entscheidend.
TripleSolar: beides zusammen
Bei TripleSolar erzeugen PVT-Module auf dem Dach Strom und dienen gleichzeitig als Wärmequelle für die Wärmepumpe. Deshalb sind hier beide Berechnungen nötig: die Statik für die Dachmontage und die Heizlastberechnung für die Auslegung von Wärmepumpe und Modulanzahl. Dach-, Elektro- und SHK-Arbeiten greifen bei diesem System besonders eng ineinander – ein Grund, warum wir es gewerkeübergreifend aus einer Hand umsetzen.
Das Detailangebot
Aus der Detailplanung entsteht das Detailangebot der Küpper Gebäudetechnik GmbH als Generalunternehmer. Es fasst die Leistungen aller beteiligten Gewerke in einem Angebot zusammen und weist sie nach Bereichen aus – zum Beispiel PV-Anlage, Netzanschluss Elektro, Wärmepumpe, Anpassungen der Elektroanlage, Gerüst und Baustelleneinrichtung. Jede Position ist mit Menge und Leistungsbeschreibung nachvollziehbar aufgeführt. Außerdem enthält das Angebot den Zahlungsplan sowie die Vertragsbedingungen, darunter bei Wärmepumpen die aufschiebende Bedingung zur KfW-Förderung (siehe Schritt 5).
PV: Statik und Montagesystem
Wärmepumpe: Heizlastberechnung
TripleSolar: beides
Ein Detailangebot für alle Gewerke
5. Beauftragung, Förderantrag und Netzanmeldung
Mit Ihrer Beauftragung beginnen die Anträge. Die eigentliche Ausführung startet erst, wenn die notwendigen Zusagen vorliegen.
KfW-Heizungsförderung bei Wärmepumpen
Für den Einbau einer Wärmepumpe in einem bestehenden Wohngebäude kommt für Privatpersonen die KfW-Heizungsförderung (Programm 458) in Betracht. Nach den Vorgaben der KfW muss der Antrag gestellt werden, bevor mit dem Vorhaben begonnen wird. Zuvor ist ein Liefer- oder Leistungsvertrag abzuschließen, der eine aufschiebende oder auflösende Bedingung enthält – der Vertrag wird also erst wirksam, wenn die KfW die Förderung zusagt. Diese Klausel ist in unserem Angebot bereits enthalten. Sie gehen damit kein Risiko ein, eine Anlage ohne Förderung bezahlen zu müssen, wenn die Förderzusage ausbleibt.
Wir erstellen die für den Antrag erforderliche Bestätigung zum Antrag (BzA), bereiten die Unterlagen vor und unterstützen Sie bei der Antragstellung. Nach Abschluss der Arbeiten stellen wir die Nachweise bereit, die für die Auszahlung benötigt werden. Höhe und Zusammensetzung der Förderung hängen von Ihrer persönlichen Situation und den zum Antragszeitpunkt geltenden Förderbedingungen ab. Eine Förderzusage können wir nicht garantieren – wir sorgen aber dafür, dass Ihr Antrag vollständig und fristgerecht vorliegt.
Anfrage beim Netzbetreiber
Für eine PV-Anlage stellen wir die Netzanschlussanfrage beim zuständigen Netzbetreiber. Er prüft, ob die Anlage an Ihrem Hausanschluss angeschlossen werden kann. Auch Wärmepumpen und Wallboxen werden beim Netzbetreiber angemeldet und gelten unter bestimmten Voraussetzungen als steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG. Die nötigen Unterlagen, Stromlaufpläne und Datenblätter erstellen und übermitteln wir für Sie.
KfW-Antrag vor Vorhabenbeginn
Vertrag mit aufschiebender Bedingung
Netzanfrage übernehmen wir
Ausführung erst nach Zusage
6. Auftragsbestätigung, Installation und Inbetriebnahme
Liegen Förderzusage und Rückmeldung des Netzbetreibers vor, erhalten Sie von uns die Auftragsbestätigung. Danach planen wir Material, Termine und den Einsatz der Gewerke. Dachtechnik, Elektrotechnik und SHK-Technik werden dabei von der Küpper Gebäudetechnik GmbH koordiniert, sodass Gerüst, Montage, Elektroanschluss und Heizungsinstallation sinnvoll aufeinander folgen.
Inbetriebnahme und Dokumentation
Zum Abschluss nehmen wir die Anlage in Betrieb, weisen Sie in die Bedienung ein und übergeben Ihnen die Dokumentation – unter anderem Inbetriebnahmeprotokolle, Stromlaufpläne und Prüfprotokolle sowie bei Wärmepumpen das Protokoll zum hydraulischen Abgleich. Die Fertigmeldung beim Netzbetreiber und die Nachweise für die Förderstelle übernehmen wir ebenfalls. Für Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Wallboxen gewähren wir eine 10-Jahres-Garantie gemäß unseren Garantiebedingungen.
Das Kundenportal begleitet Sie bis zum Schluss
Im Kundenportal sehen Sie während der gesamten Installationsphase den Stand Ihres Projekts und finden alle relevanten Dokumente an einem Ort. Ab der Beauftragung steht Ihnen dort außerdem ein FAQ-Bereich zur Verfügung, der typische Fragen zu Ablauf, Vorbereitung und Inbetriebnahme beantwortet.
Sofern nicht abweichend vereinbart, erfolgt die Abrechnung nach Baufortschritt: 30 % nach Auftragsbestätigung, 30 % nach Beginn der Montage, 30 % im weiteren Baufortschritt und 10 % nach Fertigstellung und Übergabe der Dokumentation.
Auftragsbestätigung nach Genehmigung
Koordinierte Ausführung aller Gewerke
Dokumentation und Einweisung
FAQ im Portal ab Beauftragung
Häufige Fragen
Mit wem schließe ich den Vertrag?
Ausschließlich mit der Küpper Gebäudetechnik GmbH. Sie ist Generalunternehmer, übernimmt Projektleitung und Koordination und beauftragt die Fachbetriebe der KÜPNIK-Gruppe als Nachunternehmer. Ihr Ansprechpartner bleibt während des gesamten Projekts derselbe.
Ist der Kostenvoranschlag verbindlich?
Der Kostenvoranschlag gibt Ihnen eine fundierte Orientierung zu Anlagengröße, Komponenten und Kosten. Verbindlich ist erst das Detailangebot, das auf dem Vor-Ort-Termin und der Detailplanung beruht.
Was passiert, wenn die KfW die Förderung nicht zusagt?
Durch die aufschiebende Bedingung im Vertrag treten die Liefer- und Leistungspflichten zur Umsetzung erst in Kraft, wenn die Förderzusage vorliegt. Bleibt sie aus, besprechen wir mit Ihnen, ob und in welcher Form das Projekt dennoch umgesetzt werden soll.
Brauche ich für eine reine PV-Anlage auch einen Förderantrag?
Die KfW-Heizungsförderung betrifft die Heizungsanlage. Bei einer reinen PV-Anlage entfällt dieser Schritt; die Anfrage beim Netzbetreiber ist dagegen immer erforderlich.
Welche Unterlagen sollte ich bereithalten?
Hilfreich sind aktuelle Strom- und Heizkostenabrechnungen, Fotos von Zählerschrank, Hausanschluss und Heizungsraum sowie – falls vorhanden – Baupläne und Angaben zu bereits durchgeführten Sanierungen. Alles können Sie bequem über das Kundenportal hochladen.
Weiterführende Informationen
Sie planen ein Projekt?
Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben – ob Photovoltaik, Wärmepumpe oder TripleSolar. Wir melden uns bei Ihnen, klären die ersten Fragen und erstellen Ihnen anschließend einen kostenfreien Kostenvoranschlag.

